Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Seminar für Judaistik/Jüdische Studien

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Telefax: 0345 / 552 99 23 941

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Das Seminar für Judaistik/Jüdische Studien

Willkommen im Seminar für Judaistik/Jüdische Studien in Halle

Was ist „Judaistik/Jüdische Studien“?

Das Studium der Judaistik / Jüdische Studien thematisiert die Gegenwart ebenso wie den sich über dreitausend Jahre erstreckenden kulturellen Wandel jüdischen Lebens und Denkens. Dabei werden in Halle kulturwissenschaftliche Methoden zu einem multidisziplinären Ansatz mit philologischer Orientierung kombiniert

„Judentum“, im Singular, wird der Vielstimmigkeit und Pluralität der jüdischen Traditionen nicht gerecht. Diese sind vielmehr durch eine kreative Spannung gekennzeichnet, in der ihre lokalen kulturellen Zentren zwischen Bagdad, Córdoba, Amsterdam und New York mit der ihnen gemeinsamen Idee von Jüdisch-Sein stehen.

Die Judaistik/Jüdische Studien in Halle

Die Judaistik/Jüdische Studien steht als Seminar des Orientalischen Instituts in der Tradition der wissenschaftlichen Erforschung der Bibel und der Auslegungsgeschichte des breiten Spektrums der jüdischen Traditionsliteraturen zwischen Antike und Gegenwart. Ihre Genres umfassen den Midrasch, philosophische und mystische Schriftkommentare wie auch mittelalterliche und moderne Poesie und Literatur in Ost und West.

In Halle verfasste der Orientalist Heinrich Friedrich Wilhelm Gesenius um 1810 das noch heute benutzte Standardwörterbuch für Bibelhebräisch-Deutsch. Unter den Rabbinatskandidaten im 19. Jahrhundert war Halle die beliebteste Universität und einer der Gründer der Bewegung der Wissenschaft des Judentums, Leopold Zunz, promovierte hier. Im 20. Jahrhundert studierten die späteren Philosophen Edmund Husserl und Emil Fackenheim in Halle und zwischen 1929 und 1931 wirkte der Maler Lyonel Feininger in Halle.

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