Aktuelles

Neuerscheinung: Prof. Dr. Ottfried Fraisse, "Relationality of the Jewish in Muslim Spaces"

Moving Beyond Cultural Identities

Cover Konferenzband 2026

Cover Konferenzband 2026

Cover Konferenzband 2026

Herausgegeber: Prof. Dr. Ottfried Fraisse, Martin Luther University of Halle-Wittenberg, Halle, Germany.

Veröffentlicht/Copyright: 2026

Thinking in binaries ("us" versus "they") has often been identified as a characteristic of modern Western societies. This is reflected in the ubiquitous concept of "identity," both in colloquial and academic discourse, which emphasizes differentiation from the non-identical or the Other. In contrast, the self-perception of diasporic Jews draws more from their being in simultaneous relation with various others and their continual praxis of translation between different collectives.

While the significance of mobility and translocal communication during the Sephardic Middle Ages—such as between Córdoba, Fez, Cairo, and Baghdad—has been recognized, this volume shifts the focus to the relational practices and rationalities of modern Jewish life in those Muslim countries.

Judaistik bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026

Freitag, 3. Juli 2026

Das Seminar für Judaistik / Jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beteiligt sich in diesem Jahr mit zwei öffentlichen Kurzvorträgen an der Langen Nacht der Wissenschaften.

Mit seiner Beteiligung möchte das Seminar aktuelle Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu einladen, jüdische Geschichte, Kultur und Sprache jenseits verbreiteter Klischees neu zu entdecken. Beide Vorträge richten sich an alle Interessierten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Juden und Muslime: anders erzählt

Über das Verhältnis von Juden und Muslimen kursieren zahlreiche Erzählungen und Klischees. Der Vortrag greift zehn bekannte Vorstellungen auf und fragt: Was steckt tatsächlich dahinter? Und welche Bedeutung hat eine differenzierte Sicht auf die jüdisch-muslimische Geschichte für unser Zusammenleben heute?

Vortrag: Omar Kamil


Tacheles über Jiddisch: 10 Klischees auf dem Prüfstand


Über das Jiddische kursieren zahlreiche Annahmen und Missverständnisse. Der Vortrag nimmt zehn verbreitete Klischees unter die Lupe und zeigt die Geschichte einer Sprache, die weit mehr ist als ein Relikt der Vergangenheit und bis heute lebendig ist.

Vortrag: Tal Hever-Chybowski

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf den gemeinsamen Austausch!

Exkursion zum Islamischen Kulturcenter Halle e.V.

Welche Rolle spielt eine Moschee im Alltag einer muslimischen Gemeinde?
Wie gestaltet sich das Gemeindeleben? Welche Bedeutung hat der Glaube für viele Musliminnen und Muslime?


Diesen Fragen widmet sich eine Exkursion zum Islamischen Kulturcenter Halle e.V., die im Rahmen des Seminars „Antisemitismus und Islamophobie – Geschichte, Begriffe und aktuelle Diskurse“ stattfindet.

Der  Besuch bietet die Gelegenheit, die Moschee als Ort des Gebets und der Begegnung kennenzulernen. Nach einer Einführung in die Geschichte der Gemeinde erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das Gemeindeleben und die religiöse Praxis des Islam. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Mitgliedern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen.

Die Exkursion möchte einen Raum für Begegnung und offenen  Austausch schaffen. Sie bietet die Möglichkeit, die muslimische Gemeinde  in Halle aus erster Hand kennenzulernen und vielfältige Perspektiven  auf Religion und gesellschaftliches Zusammenleben zu entdecken.

Termin: Donnerstag, 2. Juli 2026
Treffpunkt: 15:45 Uhr
Ort: Islamisches Kulturcenter Halle e.V.
Am Meeresbrunnen 3
06128 Halle (Saale)

Die Teilnahme steht Studierenden aller Fachrichtungen sowie weiteren Interessierten offen.

Anmeldung:

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Exkursion in die Synagoge Halle

Im Rahmen des Seminars „Antisemitismus und Islamophobie – Geschichte, Begriffe und aktuelle Diskurse“ laden wir herzlich zu einer Exkursion in die Synagoge in Halle ein.

Die Synagoge ist weit mehr als ein Ort des Gebets. Sie ist ein zentraler Ort jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte und jüdischer Gegenwart. Der Besuch bietet die Möglichkeit, Einblicke in die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Halle, in religiöse Traditionen des Judentums sowie in die vielfältigen Herausforderungen und Perspektiven jüdischen Lebens in Deutschland heute zu gewinnen.

Im Rahmen einer Führung durch die Synagoge werden Geschichte, Architektur und Funktion des Gebäudes vorgestellt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Mitgliedern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Die Exkursion soll einen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen eröffnen.

Gerade in Zeiten intensiver gesellschaftlicher Debatten über Antisemitismus, Religion, Identität und Erinnerungskultur bietet der Besuch die Gelegenheit, jüdisches Leben aus erster Hand kennenzulernen und Perspektiven jenseits von Schlagzeilen, Vorurteilen und Stereotypen zu entdecken.

Termin: Donnerstag, 18. Juni 2026
Treffpunkt: 12:00 Uhr, Große Berliner Straße 14, Halle (Saale)

Die Teilnahme steht Studierenden aller Fachrichtungen sowie weiteren Interessierten offen.

Anmeldung:

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Einladung des Seminars für Judaistik / Jüdische Studien zur

1. Esther Moyal – Taha Hussein Vorlesung für jüdisch-muslimische Wissensgeschichte

Trauma, War, Victims: Toward a Psychological History of Israel-Palestine

Trauma War Victims

Trauma War Victims

Trauma War Victims

Prof. Dr. David N. Myers (University of California, Los Angeles)

am 16.6.2026 um 18 Uhr s.t. im Hörsaal 1, Adam Kuckhoffstr. 35, 06108 Halle

Die Jahresvorlesung der Judaistik / Jüdische Studien 2026 widmet sich der Rolle von Trauma als analytischer Kategorie im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts widmet. Im Zentrum des Vortrags steht die Frage, wie historische Erfahrungen von Gewalt, Verfolgung und Verlust über Generationen hinweg erinnert, weitergegeben und in gesellschaftlichen Deutungsmustern wirksam bleiben. Ausgehend von den Ereignissen des 7. Oktober untersucht der Vortrag, inwiefern solche Erfahrungen sowohl israelische als auch palästinensische Perspektiven prägen.

Dabei werden unterschiedliche historische Bezugshorizonte berücksichtigt, darunter die Bedeutung der Shoah für das israelisch-jüdische Selbstverständnis sowie palästinensische Erfahrungen von Vertreibung und Verlust. Der Vortrag verfolgt einen multiperspektivischen und historisch fundierten Ansatz und beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Erinnerung, Geschichte und Gegenwart.

Die Jahresvorlesung ist ein öffentliches Format und richtet sich an eine universitäre wie außeruniversitäre Öffentlichkeit. Sie versteht sich als Forum für wissenschaftliche Reflexion, gesellschaftlichen Dialog und interdisziplinären Austausch.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, Fragen und Diskussion sind auch auf Deutsch möglich.

Poster: Trauma, War, Victims
Poster_Trauma, War, Victims.pdf (1,8 MB)  vom 08.05.2026

Flyer: Trauma, War, Victims
Flyer_Trauma, War, Victims.pdf (1,9 MB)  vom 08.05.2026

Vortrag am 15.01.2026: Vertr.-Prof. Dr. Raid Al-Daghistani
"Geschmack der Erkenntnis" - Gotteserkenntnis im Sufismus und ihre Bezüge zu Traditionen jüdischer Mystik

Titelbild Vortrag 15.01.2026

Titelbild Vortrag 15.01.2026

Titelbild Vortrag 15.01.2026

Am Donnerstag, 15.01.2026, findet ab 18:30 Uhr ein Gastvortrag von Herrn Vertr.-Prof. Dr. Raid Al-Daghistani (Institut für Islamische Theologie, Universität Paderborn), im Seminar für Judaistik / Jüdische Studien (Orientalisches Institut) statt.

Der Vortrag führt in das Motiv des „mystischen Schmeckens“ (ḏawq) im Sufismus ein, verstanden als unmittelbare, überrationale Erfahrung der göttlichen Anwesenheit und als Kern der Gotteserkenntnis (maʿrifa) in der Sufi-Mystik. Zugleich werden jüdische mystische Traditionen herangezogen, um Resonanzen und Unterschiede sichtbar zu machen. Im Zentrum stehen die theologischen, epistemischen und anthropologischen Dimensionen dieses „Schmeckens“ – sowie sein Potenzial für einen vertieften interreligiösen Dialog.

Wir laden Alle herzlich ein, am Vortrag teilzunehmen und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Alle Infos sind in unserem Flyer einsehbar.


Ankündigung Vortrag 15. Januar_neu.pdf (411,9 KB)  vom 04.12.2025


Mündliche Verteidigung im Promotionsverfahren
Jens Kotjatko-Reeb

Am Freitag, 11. Juli 2025, findet ab 9:00 Uhr, im Seminarraum 23, (R. 1.01), Steintor-Campus, Ludwig-Wucherer-Straße 2, 06108 Halle (Saale) die mündliche Verteidigung im Promotionsverfahren von Herrn Jens Kotjatko-Reeb statt.

Titel der Dissertation:

„Joseph ben David ha-Yewani – Menorat ha-Ma’or. Die Grammatik. Edition, Übersetzung und Kurzkommentar einer mittelalterlichen hebräischen Grammatik in der Handschrift MS. Huntington 161, fol. 1r-64v, der Bodleian Library, University of Oxford“

Interessenten, die an der öffentlichen Verteidigung als Zuhörer teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen.

Einladung Verteidigung Jens Kotjatko-Reeb
Verteidigung Jens Kotjatko-Reeb (Judaistik).pdf (198,5 KB)  vom 10.07.2025


Internationale Konferenz

Local Knowledge Production and Translocal Connectedness – Sephardic/ Mizrahi Entanglements of Movement and Space

Plakat Konferenz 16.-18.09.2024

Plakat Konferenz 16.-18.09.2024

Im Zeitraum vom 16.08. - 18.08.2024 findet die internationale Konfernez "Local Knowledge Production and Translocal Connectedness – Sephardic/ Mizrahi Entanglements of Movement and Space" in den Räumlichkeiten des IZEA statt.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Programminhalten.

Exposé:
Workshop 16-18 September 2024_Local Knowledge Production and Translocal Connectedness.pdf (77,5 KB)  vom 09.07.2024

Programm:
flyer_neu.pdf (3,8 MB)  vom 16.09.2024


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